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Athena Swan Pilot in der Schweiz

Athena Swan in der Schweiz | Ein Pilotprojekt der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät UZH

Die Mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät (MNF) nimmt eine Vorreiterrolle ein. Sie ist stolz darauf, die erste Fakultät in der Schweiz zu sein, die ein Projekt im Rahmen der, im Vereinigten Königreich und in Irland, etablierten Athena Swan Charta umsetzt. So entwickeln wir unsere Gleichstellungs-, Diversitäts- und Inklusionsstrategie weiter und stellen sie auf eine breitere Basis.

Die Athena Swan Charta

Die Athena Swan Charta ist ein international genutzter Rahmen für Hochschulen, um einen strategischen Ansatz zur Förderung der Gleichstellung zu entwickeln und die evidenzbasierte Arbeit zu Gleichstellung, Diversität und Inklusion (EDI) zu stärken. Institutionen, die der Charta beitreten, verpflichten sich zur Anwendung der acht Leitprinzipien von Athena Swan. Die Bewerbung um eine Athena Swan Auszeichnung dient zur Anerkennung und Sichtbarmachung der Bemühungen.

Es gibt drei Stufen der Athena Swan Auszeichnung – Bronze, Silber und Gold –, die abbilden, wie weit eine Institution oder ein Fachbereich auf dem Weg zu mehr Gleichstellung fortgeschritten ist.

Warum Athena Swan an der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät der UZH?

Gleichstellung sowie die Unterrepräsentation von Frauen und Männern in verschiedenen Disziplinen stellen weiterhin eine zentrale Herausforderung im Hochschulbereich dar. Nach der erfolgreichen Neugestaltung der Berufungsverfahren für Professuren möchte die MNF nun eine umfassendere, evidenzbasierte Strategie zur Förderung von Gleichstellung entwickeln und diese durch die Ausweitung auf andere Diversitätskriterien gleichzeitig auf eine breitere Basis stellen.

Die Athena Swan Charta bietet strukturierte Unterstützung für die Planung, Koordination und Umsetzung von Aktivitäten zur Gleichstellung, Diversität und Inklusion. Mit der Bewerbung um eine Athena Swan Bronze Auszeichnung wird die MNF der UZH die erste Schweizer Institution sein, die Teil einer globalen Gemeinschaft von Hochschulen wird, die sich einer evidenzbasierten und nachhaltigen Transformation verpflichtet haben.

Wer leitet dieses Projekt? Wie kann man sich einbringen?

Eine Athena-Swan-Auszeichnung steht für ein starkes Engagement für Gleichstellung. Der Prozess wird von einem Selbstbewertungsteam (Self-Assessment Team, SAT) geleitet, das sich aus der dem Dekan, Professor:innen aus jedem Fachbereich sowie Vertretungen aller Stände der UZH zusammensetzt. Das SAT arbeitet eng mit der MNF Equality, Diversity, Inclusion (EDI) Kommission zusammen und trifft sich einmal im Monat.

Damit unser Athena‑Swan‑Projekt an der MNF einen Mehrwert hat und Wirkung entfaltet, ist die Mitwirkung der gesamten MNF‑Gemeinschaft von zentraler Bedeutung. Wenn Sie Feedback oder Ideen haben oder sich am Prozess beteiligen möchten, wenden Sie sich bitte an die Projektleiterin Sara Petchey oder an ein beliebiges Mitglied des SAT.

Mitglieder des Self-Assessment Teams (von links nach rechts auf dem Foto)

Mitglieder des Self-Assessment Teams (von links nach rechts auf dem Foto)

Sara Petchey

Projektleiterin und Leitung MNF EDI Kommission

Jessy Duran Ramirez

Standesvertretung Wissenschaftlicher Nachwuchs (WNW), Co-Präsidentin MNF EDI Kommission 

Jan Dirk Wegner, Professor

Institut für Mathematische Modellierung und Machine Learning

Ross Purves, Professor

Geographisches Institut, Co-Präsident MNF EDI Kommission

Valerio Mante, Professor

Institut für Neuroinformatik

Debra Zuppinger-Dingley

Standesvertretung Fortgeschrittene Forschende und Lehrende (FFL)

Karin Gilland Lutz

Leiterin UZH EDI

Nina Hartrampf, Professorin

Institut für Chemie

Lea Caminada, Professorin

Institut für Physik

Stephan Neuhauss

Stellvertretender Dekan
Ines Kohler Geschäftsführerin MNF
Claire Blackman Datenspezialistin

Sandra Müller

Standesvertetung Administrativ-technisches Personal (ATP)

Was beinhaltet der Akkreditierungsprozess von Athena Swan?

Die Bewerbung um einen Bronze Award bedeutet, dass die MNF:

  • eine umfassende Selbstbewertung zu Gleichstellungsfragen innerhalb der Fakultät durchführt, die sowohl auf quantitativen Datenanalysen als auch auf qualitativen Konsultationen mit Mitarbeitenden und Studierenden basiert
  • diese Selbstbewertung nutzt, um zentrale Gleichstellungsprioritäten zu identifizieren
  • einen auf fünf Jahre ausgerichteten, an Horizon Europe angelehnten Gleichstellungs‑Aktionsplan entwickelt, der auf den Ergebnissen dieser Analyse aufbaut
  • Rückmeldungen eines externen Expert:innengremiums erhält und diese reflektiert